Laser-Zukunft entscheidet sich in Valencia

Der Laser muss in der Ausscheidung als Einhand-Klasse für 2024/28 gegen Melges 14, D-Zero und RS Aero antreten. Fotos: World Sailing

Über die künftige Einhand-Klasse bei den Olympischen Spielen ab 2024 wird in diesem Frühjahr entschieden. Vom 11. bis 15. März tritt der Laser zum Ausscheidungs-Showdown in Valencia gegen D-Zero, Melges 14 und RS Aero an.

In einer Neubewertung will World Sailing darüber entscheiden, welche Klasse am besten für die olympische Disziplin One Person Dinghy (männlich/weiblich) geeignet ist. Seit 1996 nimmt der Laser Standard diese Rolle bei den Männern ein, seit 2008 der Laser Radial für die Frauen. Aufgrund wettbewerbsrechtlicher Bestimmungen muss dieser Status nun überprüft werden.

World Sailing sucht Tester über die nationalen Verbände

Daher hat der Weltseglerverband die Besetzung der Disziplin neu ausgeschrieben und nach erster Überprüfung der Bewerbungen neben dem Laser auch die Konkurrenten D-Zero, Melges 14 und RS Aero in die engere Wahl genommen. Jetzt soll eine Athletengruppe, die von den nationalen Verbänden für die Trials vorgeschlagen werden, die Bewerberboote in Valencia/Spanien an fünf Tagen testen. Als Tester kommen Leistungssegler mit einem Gewichtsbereich von 55 bis 70 kg bei den Frauen und 75 bis 90 kg bei den Männern in Frage. Bis zum 11. Februar können die Verbände ihre Athletenvorschläge einreichen.

Nach der Testphase auf dem Wasser, zu dem Laser gegen die drei anderen Klassen mit einem veränderten Rigg- und Segeldesign antreten wird, wird die Ausrüstungskommission von World Sailing die Ergebnisse bewerten und dann über die Klasse für 2024/28 entscheiden. Zur Jahresversammlung 2019 im Herbst wird die Entscheidung verkündet.

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