Drachen-WM: Diederichs fährt Bronze-Gewinn ein

Als einziges GER-Boot im WM-Feld segelte Kai Michael Schaper auf Platz neun. Foto: Int. Dragon Association

Mit einem fünften Platz zum Abschluss hat sich Klaus Diederichs die WM-Bronzemedaille der Drachen vor Fremantle/Australien gesichert. Der in London lebende Deutsche musste sich nur einem britischen Doppel geschlagen geben.

In der abschließenden Wettfahrt vor Fremantle blieb Diederichs, der mit britisch-italienischer Crew (Jamie Lea, Diego Negri) agierte, dem Fahrplan der WM treu. Mit einer soliden Top-Platzierung sicherte sich der Investmentbanker den Gewinn der Bronzemedaille. Im gesamten WM-Verlauf mit zehn Wettfahrten an sechs Regattatagen verbuchte das Trio Diederichs/Lea/Negri zwar keinen Tagessieg, hatte aber als Streichresultat nur einen siebten Platz in der Liste stehen.

Diese Konstanz war der Schlüssel zum Erfolg, um die australische Segellegende Peter Gilmour, der an Bord der japanischen „Y-Red“ mit seinem Sohn Sam und dem Eigner Yasuhiro Yaji segelte, auf Distanz zu halten. Auch Gilmour agierte ohne große Ausreißer in dem durch starke thermische Winde geprägten Revier, verbuchte immerhin einen Tagessieg, musste aber auch einen achten Platz in die Wertung einbringen.

Die Weltmeisterschaften waren von kräftigen Thermik-Winden geprägt. Foto: Int. Dragon Association

Die absolute Spitze konnte Diederichs am Schlusstag nicht mehr angreifen. Der alte und neue Weltmeister Andy Beadsworth, der unter türkischer Flagge mit Ali Tezdiker und Simon Fry segelte, agierte zu souverän an der Südwest-Küste Australiens. Standesgemäß mit einem Tagessieg, dem vierten im Laufe der Serie, schloss Beadsworth, 2013 gemeinsam mit Diederichs Weltmeister, die WM ab. Damit konnte er ebenso wie die britischen Verfolger Grant Gordon/Ruairidh Scott/Sophia Weguelin/James Williamson eine Frühstart-Disqualifikation verkraften. Dalton gelang es durch einen vierten Platz zum Abschluss den Silberrang gegen Diederichs zu verteidigen.

Kai Michael Schaper/Jochen Schuemann/Klaus Skripalle, einziges WM-Team unter „GER“-Kennung, segelten zum Abschluss noch ein weiteres Top-Ten-Ergebnis im Feld der 34 Boote aus zehn Nationen ein. Mit dem neunten Rang im finalen Rennen landeten sie auch im Gesamtergebnis auf Platz neun.

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