Notfallplan für die World Match Racing Tour

In Marstrand soll das Finale der WMRT nachgeholt werden. Foto: WMRT

Nach dem Verkauf der Rechte für die World Match Racing Tour (WMRT) zu diesem Jahr war es still geworden um die Eventserie. Jetzt wurde immerhin die Fortsetzung verkündet – allerdings wirkt dies wie ein Notfallplan.

Statt wie angekündigt, im Januar ein neues Konzept für die Eventserie zu veröffentlichen, herrschte ein Vierteljahr Stille bei den neuen Eignern. Ursprünglich war der Plan, wieder zu den Wurzeln zurückzukehren und statt der WMRT-Katamarane (M32) wieder auf Einrümpfer zu steigen. All das liegt jetzt erst einmal auf Eis. Tour-Direktor James Pleasance verkündete, dass die Tour von 2018 bis zu diesemm Sommer ausgedehnt wird. Vom 3. bis 7. Juli soll das Finale beim GKSS Match Race in Marstrand ausgetragen werden. Damit wird ein Ersatz geschaffen für das ausgefallene Finale im vergangenen Herbst in China. Als Boote sollen dann noch einmal die M32 eingesetzt werden.

Das Event in Schweden wird allerdings das einzige Event der WMRT bis zum Sommer sein und ist laut Pleasance das Resultat aus den Feedbacks der Teams, die sich im vergangenen Jahr auf die Serie vorbereitet hatten, dann aber keinen Weltmeister küren konnten.

Das Team von Nicklas Dackhammar geht als Ranglisten-Führender in das Finale. Foto: Ricardo Pinto

Zu dem Marstrand-Finale werden die besten zwölf Teams aus dem Ranking bis zum Jahresende eingeladen. An der Spitze steht der Schwede Nicklas Dackhammar, der so mit einem Heimvorteil antritt. Mit am Start sollen auch der Titelverteidiger Tovar Mirsky (Australien) sowie die Ex-Weltmeister Ian Williams (Großbritannien) und Phil Robertson (Neuseeland) und der französische Starsegler Yann Guichard sein.

Erst im Laufe des Jahres sollen weitere Informationen zur Fortsetzung der Tour nach Juli veröffentlicht werden. Die Idee ist, wieder auf den ehemaligen Rhythmus mit acht bis zehn Events zurückzukehren. Dabei wird es eine jahresübergreifende Serie geben – mit dem Start für 2019/2020.

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