MidsummerSail: Melderekord für das Ostsee-Rennen

Das Foto der Finisher auf der Tonne in Töre ist inzwischen legendär zur MidsummerSail. Foto: MidsummerSail

Die Langstrecken-Regatten mit kleiner, fester oder sogar familiärer Crew gewinnen immer mehr an Beliebtheit – besonders in Corona-Zeiten. In diesem Format scheint Regatta-Sport auch unter den herschenden Auflagen möglich. Beispielhaft ist die MidsummerSail: Im fünften Jahr der längsten Ostseeregatta platzt die Meldeliste aus allen Nähten.

Seit 2016 geht es jeweils von Wismar, dem südlichsten Punkt der Ostsee, nach Töre in Schweden, wo die nördlichste offizielle Tonne der Ostsee positioniert ist. 900 Meilen geht es fast direkt nach Norden. 2019 stellte die „Pure“ den gültigen Streckenrekord auf. Nach 5 Tagen 17 Stunden, 38 Minuten und 46 Sekunden war der Monohull im Ziel. Selbst das große Aufgebot an Multihulls im vergangenen Jahr konnte den Rekord nicht knacken. Die Bedingungen waren in 2020 zu widrig.

In diesem Jahr wird es wohl den nächsten Angriff auf die Bestzeit geben, wenn am 21. Juni, pünktlich zur Sonnenwende, um 13 Uhr der Startschuss vor Wismar zur Agora direct MidsummerSail fällt. Denn die Meldeliste ist prall gefüllt – sogar überfüllt. Auf 50 Yachten ist das Starterkontingent begrenzt, um die Regatta nur behutsam wachsen zu lassen. Die Warteliste umfasst 38 weitere Crews, so dass von einem Teilnehmerrekord auszugehen ist.

Inzwischen sind sogar schoin die Meldungen bis 2024 eingegangen. Und 2022 dürfte es noch voller werden an der Startlinie. Denn für das kommende Jahr stehen bereits 100 Namen in der Liste. Per Mund-zu-Mund-Propaganda hat sich das Rennen einen Namen gemacht. Die persönliche Umsorgung aller Teilnehmer und das inzwischen legendäre Foto der Finisher-Crews auf der Tonne in Töre sind neben der Herausforderung über die 900 Seemeilen echte Anziehungsmagneten.

Meldeliste 2021

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