Ostseecup feiert prächtiges Saison-Finale

Die erfolgreichsten Teams des Ostseecups freuten sich über einen stimmungsvollen Saisonausklang mit der Siegerehrung in Grömitz. Foto: Hinrich Klatt

Die Saison des Ostseecups ist vorbei, jetzt gab es die Belohnung für die erfolgreichen Regattacrews. Bei einer prächtig gestalteten und stimmungsvoll durchgeführten Siegerehrung mit leckerem Essen und Live-Musik der Summer Sun Band feierten über 100 Segler in der Strandhalle von Grömitz bis spät in die Nacht.

Der Grömitzer SC hatte die Gestaltung des Abends übernommen, und die Organisatoren um Michael Kruse servierten ein tolles OSC-Finale. Grömitz Gemeindevertreterin Mechthild Piechulla und der GSC-Vorsitzende Hans-Joachim Ahrens eröffneten den Abend, Moderator Marco Haase von One Sails war für beste Unterhaltung verantwortlich und hatte sogar Preise für eine Tombola gespendet. Die Dekoration mit einem Spinnaker, dessen Größe die Tombola-Teilnehmer schätzen mussten, und die Modellboote der J-Class von Stefan Meining sorgten mit dem Blick auf die Ostsee für maritimes Ambiente, die Diashow durch Dirk Meiburg versetzte die Teilnehmer noch einmal zurück in die Saison. Das neue Regattateam des GSC bewies mit dem Ostseecup-Abschluss, dass es die eigenen Ambitionen, den Regattabetrieb in Grömitz wieder zum Laufen zu bringen, große Früchte tragen.

“Tsunami”-Crew sammelte am fleißigsten Punkte

Insgesamt 32 Crews aus dem Bereich der Lübecker Bucht erfüllten die Kriterien, um in die Abschlusswertung des Ostseecups nach Yardstick oder ORC aufgenommen zu werden. Sie hatten mindestens drei Regatten der OSC-Serie im Saisonverlauf erfolgreich gesegelt und wurden allesamt mit dem Kult-Teilnehmerpreis, ein gerahmter Druck nach einem Motiv von Frauke Klatt, prämiert. Die Top-Crews in den insgesamt fünf Wertungsklassen wurden dann besonders geehrt. Der Wanderpreis des Lancia-Cups für die absolut punktbeste Mannschaft in allen Ostseecup-Regatten ging an die Crew der „Tsunami“ um Lutz Pouplier, die an insgesamt acht Regatten auf die Bahn gegangen war. Ebenfalls achtmal am Start war die „Na Und“ von Stefan Meining, die sich knapp hinter der „Tsunami“ einreihte und den Inmaris-Khersones-Cup überreicht bekam. Fleißigste Punktesammler auf der Mittelstrecke waren Frank Haßler und sein „Frau Hansen“-Team (Wanderpreis Oeverdiek&Heinritz) und auf der Kurzstrecke die „Na Und“ (Wanderpreis Liros Tauwerk).

Die “Tsunami”-Crew durfte sich über den Lancia-Cup als punktbeste Mannschaft über alle Regatten freuen. Foto: Hinrich Klatt

Natürlich wurde auch bereits der Blick auf die kommende Saison geworfen. Ein großes Thema war die eingeleitete Fokussierung auf den ORC-Bereich. Etliche Crews haben den Schritt in dieses Wertungssystem gewagt und sich einen ORC-Messbrief geholt. Das nährt die Hoffnung, dass die Deutsche Seesegel-Meisterschaft im kommenden Jahr ein großer Erfolg wird. Denn die ORC-Yachten werden 2019 nach 14 Jahren erstmals wieder zur Travemünder Woche ihre Meister in der Lübecker Bucht ermitteln. Die Travemünder Woche schnürt dafür bereits ein großes Programmpaket und hofft auf ein starkes Teilnehmerfeld.

Die Gruppen-Sieger im Ostseecup:

Yardstick 90 – 102:1. „Na Und“, Stefan Meining (SVH)2. „Tsunami“, Lutz Pouplier (SVG/SVH)3. „Matrix“, Andreas Laufkötter (ASVG)
Yardstick 103 und mehr:1. „Celestine“, Andreas Peschlow (PYC)2. „Austera“, Jens Ansorge (SVNO)
ORC 3:1. „Grace“, Andreas Grasteit (LYC)2. „Frau Hansen“, Frank Haßler (SVH-SSCH)3. „Universitas“, Annabel Plieth/Philipp Marienhagen (ASVzR)
ORC 1 / 2:1. „Claxpax“, Klaus Schütte (SVT)2. „Adamas“, Jan Peters (SVH-SSCH)3. „Milou“, Bernd Petrick (SVNO)

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